Astrologischer Wetterbericht vom 4. – 11. 9. 2017

Auch diese Woche haben wir eine Saturn-Lilith-Konjunktion im Schützen. Ausserdem läuft Merkur noch bis zum 5.September rückläufig.

Saturn steht ja immer für Struktur, Form, Gesetz, Moral, Autorität und Gesellschaft und Begrenzung. Saturn im Schützen heisst: alles, was ich glaube, alle meine Glaubenssätze,   machen meine Identität aus. Ich habe diesen Überzeugungen Struktur und Form gegeben. Saturn ist auch immer bewusste „männliche“ Energie.

Demgegenüber steht Lilith im Schützen, die weibliche unbewusste Energie. Beide prallen aufeinander. Lilith taucht tief aus dem Unterbewussten auf und stellt alles, was wir glauben, in Frage: eine Herausforderung!

Das weibliche Prinzip bringt immer alles in Bewegung, in die Veränderung, in die Transformation. Das maskuline Prinzip will ordnen und in Form, Struktur bringen.

Durch die Sonnenfinsternis im August kamen viele neue Ideen, Erkenntnisse und Enthüllungen in unser Leben, die jetzt einige alte Überzeugungen ins Wanken bringen. Dies ist ein fortlaufender Prozess, der noch bis zu 6 Monate dauern kann.

Bis zum 5. September mit dem rückläufigen Merkur  haben wir Zeit all die neuen Zutaten, Ideen, Inputs zu sortieren, verarbeiten, zu integrieren oder auszusortieren. Das ist auch das Jungfrau-Prinzip. Die Sonne steht ja im Zeichen der Jungfrau im Moment.

Diese Zeit der oft herausfordernden neuen Erkenntnisse wirkt genau genommen eigentlich ein ganzes Jahr. Saturn und Lilith wandern zusammen im Zeichen Schütze. 

Durch Saturns Rückläufigkeit dauert der ganze Prozess fast ein Jahr von letztes Jahr bis Ende dieses Jahr.

Ab dem 5. September geht es dann mit dem wieder vorwärts laufenden Merkur aktiver zu und her, dies aber langsam, Schritt für Schritt, seriös und planvoll.

Diese ganze Saturn-Lilith-Geschichte wirkt zusammen mit einer Merkur-Mars-Konjunktion an den nördl. Monknoten, alles im Löwen.

Das heisst dann: ich will, ich möchte, ich denke, ich will unbedingt….. es kann also für viele Menschen ein grosser Widerstand entstehen gegen die einströmenden Veränderungen. “ Ich denke und ich will etwas ganz anderes….. oder ich will, dass alles so bleibt, wie es ist.“

Viele haben ganz einfach Angst vor (grossen) Veränderungen. Mars wird ja immer von seinem Mond Phobia (Phobie, Angst!) begleitet.

Die Kunst ist also, all die unaufhaltsam einströmenden neuen Einflüsse in sich persönlich zu integrieren. Passiert das nicht, kann das sogar krankmachend wirken. Das Leben generell ist Veränderung, Stillstand bedeutet eigentlich Tod. Das Leben verläuft ja in Zyklen, gut sichtbar in der Natur: Tag und Nacht, Ebbe und Flut, der Ablauf der Jahreszeiten usw.

Diese Zeit der grossen Veränderungen betrifft uns ja alle. Deshalb heisst es Geduld mit uns selber und all den anderen Menschen zu haben.

Mit der Sonne-Neptun-Opposition in Jungfrau und Fische besteht die Gefahr enttäuscht zu sein und sich als Opfer zu fühlen. Viele führen jetzt endlose Streitgespräche und beharren auf ihren Standpunkten.

Saturn in Schütze  will aber die Erweiterung des Geistes und des Verständnisses. Alles darf integriert werden und hat seinen Platz.

2 Kommentare zu „Astrologischer Wetterbericht vom 4. – 11. 9. 2017“

  1. …ok …klingt etwas anstrengend…und so fühl ich mich auch ….weder Fisch noch Fleisch, wie man so schön sagt…..hoffe es wird ab 6.09. schon mal wieder besser mit dem vorläufigem Merkur…. ansonsten tapfer voran ;)) …und fließen lassen …Danke liebe Tessa… ;))

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    1. Mit dem normal laufenden Merkur wirds auf jeden Fall besser, dann gehts Schritt für Schritt weiter! Vieles muss halt sein, damit man sich entwickelt im Leben.

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