Pluto, Lebenssinn und Seelenziel

In meinem letzten Blogartikel über unseren Lebenssinn, das Ziel unserer Seele  gings um die Nördlichen und Südlichen Mondknoten im Horoskop, die dies gut beschreiben.

Auch der individuelle Pluto erzählt uns viel darüber. Darum gehts hier in diesem Blog.

PLUTO – ein spannender, düsterer Planet (der astronomisch gar kein Planet mehr ist, das ist den Energien aber völlig egal..).

In Pluto sind die Wünsche und Bedürfnisse der Seele tief vergraben. Sie machen sich durch eine unbewusste Motivation für alles im Leben bemerkbar. Pluto-Themen poppen auf, wenn wir in Stress geraten und helfen uns so diesen zu bewältigen. Unsere persönlichen Pluto-Themen zeigen uns auf, was dringend erfüllt werden muss, damit wir uns „rund“ und erfüllt im Leben fühlen. Diese Themen haben oft etwas „Zwanghaftes“ und können dadurch auch intensiv wirken.

Nur, sie sind wie Schätze tief in der Erde vergraben, wir sind uns deshalb dieser Themen meist nicht bewusst. Pluto zeigt Themen auf, die wir zu lernen haben, oft eine ganze Generation von Menschen (Pluto steht manchmal bis zu 20 Jahre im gleichen Zeichen).

Pluto ist also ein unbewusstes Streben, eine unterschwellige Motivation damit wir unsere Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse erfüllt bekommen.

Typisch Pluto ist, dass wir uns dem Leben hingeben und verschenken, also Kontrolle, wie etwas zu laufen hat, abgeben. Und dann geschieht das Wunder – Pluto entwickelt in uns nach Aufgabe und Hingabe eine Transformation und Neugeburt in Form von Power und Kraft, die uns jetzt in Hülle und Fülle zur Verfügung steht. Bestehen wir aber hartnäckig auf der totalen Kontrolle jedes Details unseres Lebens (oft Wünsche und Ziele, die uns gar nicht gut tun), entsteht Ohnmacht, Frust, Orientierungslosigkeit, Unklarheit und Reizüberflutung.

Pluto im Horoskop im Zeichen zeigt uns also unsere unbewusste Motivation auf, die bewusst gemacht und gelernt werden darf, um so unser „ureigenes“ Leben erfüllter leben zu können. Das betrifft meist eine ganze Generation von Menschen.

Pluto im Haus ist persönlicher. Von hier aus wird die ganze Power und Kraft bezogen, oder die Ohnmacht erfahren.

Beispiele

Pluto in Krebs:  Dies ist eine Generation von Menschen, die sehr auf Schutz bedacht ist, zu geben und zu empfangen, in der Familie, Heim, aber auch als Nation, mit der man sich identifiziert

Pluto in Löwe: Dies ist die Ich-Generation nach dem 2.Weltkrieg, die lernen ihr „Ich“ zu leben und sich kreativ auszudrücken (viele Pop – und Rock- Grössen)

Pluto in Jungfrau (ca. 1957 – 1973): Eine Generation, die gut erzogen wurde, die weniger geld- und erfolgsmotiviert ist, und oft als „Heiler“, unterwegs sind, also Therapeuten, Berater etc., die gern aufklärerisch wirken für gesunde Lebensführung etc.

Pluto in Waage (ca. 1973 – 1984): Eine Generation, die neue Beziehungsmodelle erfährt, oft Scheidung der Eltern erleben, Indigo-Kinder, künstlerisch begabt, die durch menschliche Beziehungen und Kunst viel lernen

Pluto in Skorpion (ca. 1984 – 1996): Eine Generation, die sich gedrängt fühlt durch Licht und Schatten, Höhen und Tiefen zu gehen, um so Transformation und Entwicklung zu erfahren.

 

 

 

Vom Suchen und Finden unseres Seelenziels

Ein ganz wichtiger Punkt bei jedem Horoskop und damit bei jeder Persönlichkeitsentwicklung  ist das Ziel unserer Seele, der Sinn unseres Lebens. Jeder strebt bewusst oder unbewusst danach. Leere, Sehnsucht, Unzufriedenheit, Frust, hektisches Ausprobieren und wieder Aufgeben können Anzeichen sein, dass unsere Seele nach Erfüllung sucht.

Der nördliche und der südliche Mondknoten und der Pluto geben Auskunft über unseren Lebenssinn und wie wir dorthin gelangen.

In diesem Blog schreibe ich erst einmal über die Mondknoten.

Nördliche und südliche Mondknoten sind keine Planeten, sondern Schnittpunkte von Bahnen, auf die ich nicht näher eingehe, die aber eine wichtige Wirkung haben. Sie zeigen an, woher die Seele kommt und wohin sie geht (gehen möchte), also das eigentliche Ziel in diesem Leben.

Dieses Ziel wird einem nicht immer einfach so geschenkt, sondern braucht Einsatz, Arbeit und Durchhaltevermögen, führt aber zu tiefer Befriedigung, wenn man auf diesem Weg bleibt.

Die südlichen Mondknoten zeigen unsere Vergangenheit, unser Karma an, das, was wir schon können, also unsere Talente und Begabungen, Verhaltensweisen, Muster und Glaubenssätze, alles was wir schon kennen und wo wir uns meist und oft am liebesten aufhalten: unsere Komfortzone. Viele „ruhen“ sich quasi ihr ganzes Leben hier aus und kommen so nicht weiter, entwickeln sich nicht. Frust und Leere sind oft die Folge und Fragen, wie „das kann doch nicht etwa alles gewesen sein?“ tauchen oft auf.

Es sind oft Eigenschaften und Ereignisse aus der frühen Kindheit oder einem früheren Leben, unerlöste Erfahrungen, „Schatten“, die uns zurückhalten und uns stagnieren lassen. Diese Eigenschaften und Verhaltensweisen hatten ihre Berechtigung früher, bringen uns aber heute nicht mehr wirklich weiter.

Dazu brauchts die nördlichen Mondknoten, die uns die Richtung zeigen, in die wir uns entwickeln dürfen. Das ist oft erst einmal neu, das Gegenteil von dem, was wir uns gewohnt sind und damit oft anstrengend und mühsam. Der Weg lohnt sich aber immer. Die neuen Erfahrungen führen zu Wachstum und Entwicklung und zu einem tiefen inneren Frieden.

Das Ziel ist aber die beiden Mondknoten (nördliche und südliche) in seinem Leben zu integrieren und in Frieden damit zu kommen. Wie so oft darf eine gesunde Balance gefunden werden, zwischen dem, was man mitbringt und Neuem, was einem vorwärts und weiter bringt im Leben.