ASTROLOGIE und MITSCHÖPFERTUM

Astrologie ist eine uralte Wissenschaft, die von allen alten Hochkulturen betrieben wurde. Immer diente sie dazu, anhand der Himmelskörper (Sterne, Monde, Sonne, Asteroiden) den Menschen die Welt und ihre „verborgenen“ Gesetzmässigkeiten näher zu bringen.

Sie sorgte für Klarheit, warum und wann sich etwas ereignete oder eben nicht. Meist war die Astrologie jedoch nur der Oberschicht vorenthalten, Königen, Feldherren usw., die sich ihren Hofastrologen hielten. Bei allen wichtigen Entscheidungen (Hochzeiten, Schlachten etc.) wurde er zu Rate gezogen.

Astrologie diente also früher vor allem der Zukunftsdeutung und Entscheidungsfragen – und das durchaus bis in neuere Zeiten.

Ausserdem ist und war auch immer das persönliche Geburtshoroskop sehr beliebt. Die Sternenkonstellation zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen ist massgeblich dafür verantwortlich, was für einen Charakter und welche spezielle Gaben und Talente ein Mensch hat.

Die Astrologie befindet sich – wie so vieles andere auch – in einem Wandlungs-und Transformationsprozess.

Zukunftsdeutungen und Charakteranalysen können ihre Tücken haben. Der Mensch hat den freien Willen und kann sich also immer frei entscheiden – auch „gegen“ die Sterne.

Ein „Stier“, der normalerweise Gewohnheiten und Routine liebt, kann Spass an Veränderungsprozessen entwickeln, wenn er weiss wie.

Die astrologischen Deutungen sind also nicht in Stein gemeisselt. Wir haben bei unserem Schicksal durchaus ein Mitspracherecht.

Das ist die Astrologie, die ich betreibe.

Wie erschaffe ich mir anhand „meiner Sterne“ ein Leben nach meinen Wünschen? Wir nennen das „Mitschöpfertum“. Raus aus der Opferrolle – rein in die Selbstgestaltung/Selbstverantwortung.

Was ist eigentlich Mitschöpfertum?

Auf einer tieferen Ebene (auch die Quantenphysik spricht davon) gibt es keine feste Materie. Hier ist alles Energie/Geist. Auch wir sind, wie überhaupt alles, auf dieser Ebene Geistwesen/Energiewesen. Deswegen sind wir alle geistig-energetisch mit allem und allen verbunden. In diesem Energiefeld ist alles gespeichert, was ist, war und noch kommt. Hier gibt es keine lineare Zeit, wie wir sie kennen.

Durch unsere Intution haben wir alle Zugang zu diesem unendlichen Wissen. Wir können dieses Wissen anzapfen und so unser Leben mitbestimmen, also miterschaffen.

Auch die Planeten/Himmelskörper sind auf dieser tiefen Ebene Energie/Geist und somit mit allem und jedem verbunden. Durch unser persönliches Horoskop sind wir jedoch mit einigen Planeten mehr verbunden (in Resonanz), mit anderen weniger.

Wir sind vielleicht von Natur aus mit den Energien der Venus sehr gut verbunden. Es kann aber auch sein, dass wir in einem bestimmten Lebensabschnitt einfach mehr positive Venus-Energien brauchen. Dann können wir uns bewusst mit den Venus/Liebesenergien verbinden und so unsere Liebesfähigkeit fördern und damit auch bessere Beziehungen führen.

Die Himmelskörper stehen am Himmel, sind aber auch in uns. Wir stehen immer energetisch in Wechselwirkung mit ihnen.

So können wir uns die Planetenenergien zunutze machen, um uns zur richtigen Zeit am richtigen Ort besser durchs Leben zu navigieren – uns also ein magisches Leben miterschaffen – so wie wir es gerne hätten.

Schattenarbeit – Was heisst das eigentlich?

Als Schatten werden in der Psychologie die Anteile in uns bezeichnet, die im Unterbewusstsein liegen, also unsichtbar und uns nicht bewusst sind. Manchmal tauchen sie ganz plötzlich auf als Wut, Trauer, Frustration etc.

Man sagt so schön: für alles gibt es die richtige Zeit. Im Moment befinden wir uns ja in der Zeit der Finsternisse/Eclipsen (5.6. – 5.7.2020). Dies ist unter anderem eine gute Zeit sich mit unseren unbekannten Schattenthemen zu beschäftigen, um sie anzunehmen, zu transformieren und somit in unserem Leben integrieren zu können.

Das Leben ist ein Entwicklungsprozess, dazu gehört eben auch sich mit Schattenthemen zu beschäftigen.

In diesen Zeiten gelingt es uns besser uns von aussen, objektiver zu betrachten, um so eventuelle Änderungen vorzunehmen.

Denn – wenn wir von Schattenthemen beherrscht werden – können wir keine klaren Entscheidungen treffen. Die Zeiten der Finsternisse werden unter anderem von den Planeten Pluto, Neptun und Chiron begleitet, die Heilungs- und Transformationsprozesse unterstützen.

Wie erkenne ich denn jetzt meine Schattenthemen, die ja unbewusst sind?

Zum Beispiel durch immer wieder auftauchende Glaubensmuster und Glaubenssätze, die mich behindern. Warum verhalte ich mich in bestimmten Situationen immer gleich, obwohl ich weiss, dass es mir nicht gut tut?

Warum lösen gewisse Themen immer wieder Wut, Frust, Aggressionen, Ängste etc. aus?

Es ist gut sich diese Fragen zu stellen. Um mich weiterzuentwickeln, sollte ich den Gründen dieser Ängste, Wut etc. auf den Grund gehen. Dabei tauchen wichtige Themen, die gelöst, geheilt werden möchten, ganz von selbst auf – sind also gerade „dran, aktuell“.

Wie finde ich jetzt heraus, was die Gründe für meine Schattenthemen sind?

Sehr hilfreich sind immer Meditation, in die Ruhe gehen und auf die Intuition hören. Sehr gut sind auch Orakel – und Tarot-Karten, die viele Fragen beantworten können ( wie bei mir zum Beispiel ).

Kennen wir erst einmal die Gründe für Wut, Trauer etc. können sich diese Gefühle beruhigen, nach und nach auflösen und transformieren.

Diese unbewussten Schattenanteile haben wir alle in uns. Es gibt sie aber auch auf der kollektiven Ebene in der ganzen Gesellschaft. Gerade in diesem Jahr tauchen besonders viele Schattenthemen auf – bei uns persönlich, aber auch auf der kollektiven Ebene.

NEUMOND IN STIER / 23.4.2020

Wieder beginnt ein neuer Mondzyklus, diesmal im Stier, ein neuer Samen für die nächsten Wochen kann gesetzt werden.

Da wir uns ja kollektiv gerade in sehr speziellen Umständen befinden, können wir die Sache ja einmal so sehen:

Richten wir es uns doch so angenehm und gemütlich wie nur eben möglich in unserem persönlichen Retreat ein (ein typisches Stier-Thema) und machen uns Gedanken über die neuen Pflänzchen, die gesät werden möchten.

Alles, was uns jetzt hilft Stabilität, Ruhe und Freude zu erreichen, ist jetzt gut, vor allem natürlich typische Stier-Themen, wie

Alltägliche, kleine Dinge geniessen und pflegen, die die Sinne erfreuen (Gartenarbeit, ein schönes Hobby, neue Rezepte ausprobieren, die Wohnung verschönern usw.)

Dieser NEUMOND steht in Konjunktion mit dem URANUS (Planet des Umbruchs und des Wandels) und im Quadrat zu Saturn in Wassermann.

Uranus und Saturn funken also immer mal wieder dazwischen und machen es nicht immer leicht bei alten liebgewonnenen Gewohnheiten zu bleiben. Viele Dinge werden sich ändern und werden mit der Zeit zu neuen Gewohnheiten, begleitet natürlich erst einmal von Unsicherheiten, Frust oder einfach weniger Lebensfreude.

Der mehr oder weniger freiwillige Rückzug aus dem öffentlichen Leben kann also wundervoll für eine kreative Entdeckungsreise genutzt werden.

Alte oder neue Hobbys pflegen, etwas Neues lernen etc.

Das stärkt erst einmal den Selbstwert und die Selbstliebe (und macht somit auch unabhängiger von der Aussenwelt und kann sogar bestenfalls als eine (neue) zusätzliche Einnahmensquelle genutzt werden (auch ein typisches Stierthema).

Stier hat auch immer mit Finanzen, Ressourcen und Überleben zu tun. Somit können wir uns jetzt also auch über dieses Thema Gedanken machen. Bis 2026 wandert Uranus durch den Stier, somit werden sich auch die Berufswelt und die Arten des Einkommens langfristig ändern.

Venus, Mars und Merkur wandern derzeit durch Luft- und Feuerzeichen (Venus in Zwillinge, Mars in Wassermann, Merkur in Widder) und gehen harmonische Verbindungen miteinander ein. Auch hier können wir also neue Samen setzen:

Harmonische Beziehungen, Kommunikation, Gespräche, etwas lernen sind begünstigt und können uns wunderbar helfen diese Zeiten heil und gestärkt zu erleben.

Somit ist die Chance gross einerseits Ruhe, Gelassenheit, Lebensfreude und Stabiltät ins „Getriebe“ zu bringen und fleissig hinter den Kulissen an unserer Zukunft zu arbeiten.

Frauen sind von der Venus – Männer sind vom Mars (darum geht es in diesem Blog nicht ganz, aber um Beziehungen)

Etwa zwei Monate lang gehen die beiden Planeten Venus und Mars eine besondere, harmonische Beziehung ein, und zwar vom 19.3. – 10.5.2020.

Bei der Venus geht es immer um alles, was wir lieben und wen wir lieben. Beim Mars geht es um unsere Wünsche und Bedürfnisse, wie wir diese erfüllen, wie wir handeln und ins „tun“ kommen.

Das harmonische Zusammenspiel von Venus und Mars lädt uns also jetzt ein auf unsere Wünsche und Bedürfnisse zu achten, generell mehr Freude und Leichtigkeit in unser Leben zu bringen, diplomatische und kooperative Wege (Venus) zu finden, wie man mit Frust und Aggression (Mars) umgehen kann.

Beide, Venus und Mars, befinden sich aktuell in Luftzeichen – Venus in Zwillinge, Mars in Wassermann. Es geht jetzt also um Interaktion, unser Verhalten untereinander und miteinander in Beziehungen, es geht um Ideenaustausch und Kommunikation.

Die Energien sind wunderbar für Ideenaustausch, etwas (Neues) lernen, kreative Projekte zu planen, sich neu zu orientieren (beruflich und privat).

Ab heute mischt sich auch Merkur ein ( nach einer empfundenen Ewigkeit in Fische), der jetzt durch den Widder wandert.

Merkur in Widder, Venus in Zwillinge, Mars in Wassermann prägen jetzt massgeblich unsere Wahrnehmung der Dinge, der Umstände und wie wir darauf reagieren.

Da alle 3 Planeten in harmonischer Verbindung zueinander stehen, stimmt uns das hoffnungsfroh und viel optimistischer.

Ideen, Informationen, Wahrnehmung, Intuition, kreativer Ausdruck und Kommunikation fliessen leichter und selbstverständlicher ineinander Feuer – Merkur in Widder – und  – Luft – Venus in Zwillinge und Mars in Wassermann verbinden sich kreativ, was allgemein die Situation und unser alltägliches Leben leichter macht.

Machen wir uns also Gedanken über die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, sprechen, Infos und News austauschen, welche News wir überhaupt konsumieren. Ein mentaler Fokus auf das, was wir haben möchten, fällt jetzt leichter und ermöglicht uns viel eher ein Leben, wie wir es gerne hätten.

Krise als Chance? Ja!

2020  ist ein Jahr, das es in sich hat und sicher für uns alle unvergessen bleibt. Alle Astrologen haben dies in der einen oder anderen Form vorausgesagt. Die Herausforderung lag und liegt jetzt allerdings darin, zu erkennen, wie sich das Jahr denn im Einzelnen manifestiert.

Hier also auch von meiner Seite ein paar Worte dazu!

Das grosse Jahresereignis für 2020 ist die Saturn/Pluto-Konjunktion, die am 12.Januar 2020 exakt war. Diese Konstellation wird uns als begleitendes Thema das ganze Jahr über beschäftigen.

Mit der Saturn/Pluto-Konjunktion ist 2020 ein Jahr, wo vieles zu Ende geht, sich vieles ändert und Platz für Neues geschaffen wird, und das sowohl global-kollektiv, gesellschaftlich, ökonomisch etc., als auch ganz persönlich.

Und hier kommt das ins Spiel, worauf ich mich astrologisch und auch in meinen Leben persönlich konzentriere.

Wir sind dem ganzen nicht ohnmächtig ausgeliefert. Wir haben immer die Wahl, wie wir mit einer Situation umgehen.

In unserem „Retreat“ können und dürfen wir es uns alle gemütlich einrichten, entschleunigen, entrümpeln (körperlich, geistig und seelisch), neue Prioritäten setzen, Dinge tun, für die wir sonst keine Zeit haben.

Nutzen wir diese Zeit auch für unsere Persönlichkeitsentwicklung, Pläne zu schmieden, Visionen zu entwickeln, wie denn (unsere) Zeit danach im Einzelnen aussehen soll.

Die Sterne und Planeten-Konstellationen liefern uns auch da wertvolle Tipps:

Bemerkenswert ist momentan, dass sich gleich 3 Planeten in Luftzeichen befinden, nämlich Venus in Zwillinge, Mars und Saturn in Wassermann. Damit kommen endlich andere Energien ins Spiel, die wir so schon lange nicht mehr hatten.

Venus war bis vor kurzem im Stier. Da waren wir alle mit Stier-Themen beschäftigt, wie Überleben und Nahrungsmittel und andere Grundbedürfnisse (Toilettenpapier….hahaha) anhäufen.

Jetzt mit Venus in Zwillinge haben sich die Energien in eine andere Richtung gedreht. Jetzt können, sollen, dürfen wir viel Neues lernen, „networken“, mental verdauen, was im Moment so abläuft, diskutieren und überhaupt miteinander sprechen.

Diese Energien werden uns ganze 4 Monate begleiten (bis am 7. August 2020).  Es ist also jetzt wichtig sich mit allem Mentalem zu beschäftigen, uns mental zu stärken.

Also nochmals zusammengefasst: eine tolle Zeit etwas Neues zu lernen, eine gesunde häusliche Routine zu entwickeln (etwas neues lernen z.B. ohne aus dem Haus gehen zu müssen), einen offenen Geist zu behalten.

Seinen Geist/seine Gedanken (steht für alle Luftzeichen) zu stärken, lernen sich zu fokussieren (auf das, was man haben möchte).

Ein wunderbares Mittel sich mental zu fokussieren sind Mediationen, noch wirkungsvoller gemeinsame Meditationen. Am 5.4. um 4.45 Uhr (mitteleuropäische Zeit) gibt es z.B. eine weltweite Meditation zur Entwicklung der Weltlage in eine positive Richtung.

Wichtig ist auch den mentalen Fokus so positiv wie möglich zu halten. Also auch mal Medien-Abstinenz zu praktizieren. Man muss nicht jedes Detail haarklein wissen, was durch Internet und Co. schwirrt!

September 2019 – Energien

Es gibt ja das schöne Gesetz des Anfangs, wie Rüdiger Dahlke in seinem Buch „Die Schicksalsgesetze“ schreibt.

Im Anfang liegt eigentlich schon alles, ist alles enthalten.

Und Hermann Hesse schreibt:

“ Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“

In diesem Sinne fange ich heute eine neue Blog-Reihe an, mit einem Horoskop für jeden Monat, genauer gesagt immer für den 1. eines Monats, jetzt also für den 1. September 2019!

An diesem ersten Tag des Monats gedeiht schon das Samenkorn für den ganzen Monat, diese Energien geben den Ton an für den Monat September.

Der September steht vor allem für die Jungfrau-Energien, diesen Monat ganz besonders: Sonne, Merkur, Venus, Mars und Juno stehen dicht beieinander in der Jungfrau. Bei diesen Energien geht es um den grösstmöglichen Fokus. Wie ein Laserstrahl werden sie meist auf genau ein Ziel gerichtet – und dieses Jahr – konzentrieren sich alle persönlichen Planeten auf genau eine Sache!

Die Jungfrau-Energien sind wie ein Samenkorn, prall gefüllt und voll gepackt, bereit zu spriessen, zu gedeihen und zu blühen. Im Laufe des Monats platzt es auf, und das Pflänzchen beginnt zu wachsen. Dabei wird der Fokus besonders gern auf das alltägliche Leben, die Arbeit oder auf Gesundheitsthemen gerichtet. Das sind oft nur Kleinigkeiten, die den Unterschied machen, wie Korrekturen, Auffrischungen oder Reinigungen.

Mit den Trigonen (positive Verbindungen) zu Uranus, Saturn und Pluto (alles nacheinander) wird man dabei perfekt unterstützt. Uranus liefert den Erneuerungswillen, Saturn bringt alles in Form und sorgt für Stabilität und Langfristigkeit. Pluto sorgt dann sogar für Wandlung und Transformation.

Nichts ist jedoch perfekt, so auch hier! Die Jupiter/Neptun – Verbindung funkt dazwischen und sorgt für Verwirrung, Zweifel, Nebel und Unwissenheit.

Auf was genau soll ich denn jetzt meinen Fokus legen? Wer die Wahl hat, hat oft die Qual. Wie bleiben wir hoffnungsvoll (Jupiter), wenn alles so unsicher (Neptun) ist?

Wo finden wir den Sinn, die grössere Bedeutung (Neptun) und das Verständnis (Jupiter), wenn wir den Fokus „nur“ auf einen kleinen Ausschnitt unseres Lebens richten?

Die ultimative Frage dieses Monats also lautet: Was ist es wert konzentriert verfolgt zu werden, und was bleibt nur Illusion und führt zu Enttäuschung?

Und zu guter letzt: Mein neues Horoskop „Extended“ gibts noch bis 30. September zum Einführungspreis!

Göttinnen -Astrologie – die Astrologie der Asteroiden – Ceres, Juno, Vesta und Pallas Athene

Die Asteroiden-Astrologie  ist mein absolutes Lieblingsthema, Zeit darüber endlich einen Blog zu schreiben!

Die Asteroiden machen die ganze Horoskop-Deutung und die Astrologie wesentlich vielfältiger und vollständiger, vor allem wenn es um das archetypisch weibliche Prinzip geht.

Das Weibliche und das Männliche sind Archetypen, das heisst universelle Urgedanken, Urmuster, die tief im kollektiven Unbewussten eingeprägt sind. Es sind Gegensatzpaare, die einander ergänzen und natürlich bei Frauen und Männern vorhanden sind.

Früher, vor der Entdeckung der Asteroiden, gab es nur den Mond (die Mutter) und Venus (die Geliebte) als Beschreibung (und Rollen!) des weiblichen Prinzips im Horoskop. Erst ab den 1970-er Jahren wurden die Asteroiden beschrieben und ihre Eigenschaften und Energien erklärt. Interessanterweise nahmen dabei zeitgleich die Entfaltungs -und Entwicklungsmöglichkeiten der Frauen rasant zu. Es fand seit damals ein regelrechtes Erwachen der weiblichen Kraft statt, ein Bewusstseinswandel und eine veränderte Reaktion der Männer auf die Frauen.

Die Asteroiden beschreiben die weiblichen Anteile und Aspekte im individuellen Horoskop viel umfassender. Die Asteroiden-Göttinnen Vesta, Ceres, Juno und Pallas Athene ( die Namen kommen von griechisch-römischen Göttinnen) verweisen auch auf den Kreislauf des Kommens und Gehens und damit auf Weiterentwicklung und Transformation.

In einem persönlichen Horoskop sind immer alle Planeten und Asteroiden und damit alle Energien wirksam, allerdings ganz unterschiedlich. Sind zum Beispiel die Themen und Energien der Asteroiden-Göttinnen in einem Horoskop sehr deutlich ausgeprägt (oft in den Sternzeichen Jungfrau, Waage und Skorpion der Fall), dann ist die Kraft der persönlichen Transformation sehr stark und viele in diesen Sternzeichen Geborenen sind auch als Berater und Vermittler tätig für den Transformationsprozess der anderen.

Im gegenwärtigen Transformationsprozess, an dem alle bewusst oder unbewusst teilnehmen, weg vom Fischezeitalter/Patriarchat hin zum Wassermannzeitalter (aber nicht zum Matriarchat!) werden jetzt endlich die weiblichen Anteile in ihrer ursprünglichen Qualität (wieder) entdeckt und integriert. In diesem Transformationsprozess geht es um die Ganzheit, alles hat seinen Platz.

Das weibliche Prinzip Mond, Venus, Vesta, Juno, Ceres und Pallas Athene, kurz zusammengefasst

Mond:  das undifferenziert Weibliche, enthält in seinem Kern alle Komponenten des Weiblichen

Venus: das feminine Wesen in seiner deutlichsten Form, die göttliche Schönheit und die magnetischen Reize der Liebe

Ceres: Die fürsorglichen Eigenschaften des Weiblichen als Mutter, Schwangeschaft, Pflege und Nahrung(Zubereitung)

Pallas Athene: Zeigt ihre schöpferischen Qualitäten mental, bringt geistig-mental und/oder kulturelle Schöpfungen auf weibliche Art hervor

Vesta: ist das innere Feuer, die innere Leidenschaft für etwas/jemand, die einem auf weibliche Art am Leben erhält, auch die Selbstliebe, die Selbsteinschränkung, das Gefühl von innerer Vollständigkeit, auch ohne Mann

Juno: die Vereinigung der weiblichen und männlichen Natur. Die Möglichkeit und die Fähigkeit sich in einer festen Beziehung/Verbindung zu entfalten.

In meinen Schönheits -Horoskopen gehe ich ganz gezielt und ausführlich auf die Themen der Asteroiden-Göttinnen ein.

Mehr über die Göttinnen-Astrologie in meinem nächsten Blog!

Pluto, Lebenssinn und Seelenziel

In meinem letzten Blogartikel über unseren Lebenssinn, das Ziel unserer Seele  gings um die Nördlichen und Südlichen Mondknoten im Horoskop, die dies gut beschreiben.

Auch der individuelle Pluto erzählt uns viel darüber. Darum gehts hier in diesem Blog.

PLUTO – ein spannender, düsterer Planet (der astronomisch gar kein Planet mehr ist, das ist den Energien aber völlig egal..).

In Pluto sind die Wünsche und Bedürfnisse der Seele tief vergraben. Sie machen sich durch eine unbewusste Motivation für alles im Leben bemerkbar. Pluto-Themen poppen auf, wenn wir in Stress geraten und helfen uns so diesen zu bewältigen. Unsere persönlichen Pluto-Themen zeigen uns auf, was dringend erfüllt werden muss, damit wir uns „rund“ und erfüllt im Leben fühlen. Diese Themen haben oft etwas „Zwanghaftes“ und können dadurch auch intensiv wirken.

Nur, sie sind wie Schätze tief in der Erde vergraben, wir sind uns deshalb dieser Themen meist nicht bewusst. Pluto zeigt Themen auf, die wir zu lernen haben, oft eine ganze Generation von Menschen (Pluto steht manchmal bis zu 20 Jahre im gleichen Zeichen).

Pluto ist also ein unbewusstes Streben, eine unterschwellige Motivation damit wir unsere Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse erfüllt bekommen.

Typisch Pluto ist, dass wir uns dem Leben hingeben und verschenken, also Kontrolle, wie etwas zu laufen hat, abgeben. Und dann geschieht das Wunder – Pluto entwickelt in uns nach Aufgabe und Hingabe eine Transformation und Neugeburt in Form von Power und Kraft, die uns jetzt in Hülle und Fülle zur Verfügung steht. Bestehen wir aber hartnäckig auf der totalen Kontrolle jedes Details unseres Lebens (oft Wünsche und Ziele, die uns gar nicht gut tun), entsteht Ohnmacht, Frust, Orientierungslosigkeit, Unklarheit und Reizüberflutung.

Pluto im Horoskop im Zeichen zeigt uns also unsere unbewusste Motivation auf, die bewusst gemacht und gelernt werden darf, um so unser „ureigenes“ Leben erfüllter leben zu können. Das betrifft meist eine ganze Generation von Menschen.

Pluto im Haus ist persönlicher. Von hier aus wird die ganze Power und Kraft bezogen, oder die Ohnmacht erfahren.

Beispiele

Pluto in Krebs:  Dies ist eine Generation von Menschen, die sehr auf Schutz bedacht ist, zu geben und zu empfangen, in der Familie, Heim, aber auch als Nation, mit der man sich identifiziert

Pluto in Löwe: Dies ist die Ich-Generation nach dem 2.Weltkrieg, die lernen ihr „Ich“ zu leben und sich kreativ auszudrücken (viele Pop – und Rock- Grössen)

Pluto in Jungfrau (ca. 1957 – 1973): Eine Generation, die gut erzogen wurde, die weniger geld- und erfolgsmotiviert ist, und oft als „Heiler“, unterwegs sind, also Therapeuten, Berater etc., die gern aufklärerisch wirken für gesunde Lebensführung etc.

Pluto in Waage (ca. 1973 – 1984): Eine Generation, die neue Beziehungsmodelle erfährt, oft Scheidung der Eltern erleben, Indigo-Kinder, künstlerisch begabt, die durch menschliche Beziehungen und Kunst viel lernen

Pluto in Skorpion (ca. 1984 – 1996): Eine Generation, die sich gedrängt fühlt durch Licht und Schatten, Höhen und Tiefen zu gehen, um so Transformation und Entwicklung zu erfahren.

 

 

 

Vom Suchen und Finden unseres Seelenziels

Ein ganz wichtiger Punkt bei jedem Horoskop und damit bei jeder Persönlichkeitsentwicklung  ist das Ziel unserer Seele, der Sinn unseres Lebens. Jeder strebt bewusst oder unbewusst danach. Leere, Sehnsucht, Unzufriedenheit, Frust, hektisches Ausprobieren und wieder Aufgeben können Anzeichen sein, dass unsere Seele nach Erfüllung sucht.

Der nördliche und der südliche Mondknoten und der Pluto geben Auskunft über unseren Lebenssinn und wie wir dorthin gelangen.

In diesem Blog schreibe ich erst einmal über die Mondknoten.

Nördliche und südliche Mondknoten sind keine Planeten, sondern Schnittpunkte von Bahnen, auf die ich nicht näher eingehe, die aber eine wichtige Wirkung haben. Sie zeigen an, woher die Seele kommt und wohin sie geht (gehen möchte), also das eigentliche Ziel in diesem Leben.

Dieses Ziel wird einem nicht immer einfach so geschenkt, sondern braucht Einsatz, Arbeit und Durchhaltevermögen, führt aber zu tiefer Befriedigung, wenn man auf diesem Weg bleibt.

Die südlichen Mondknoten zeigen unsere Vergangenheit, unser Karma an, das, was wir schon können, also unsere Talente und Begabungen, Verhaltensweisen, Muster und Glaubenssätze, alles was wir schon kennen und wo wir uns meist und oft am liebesten aufhalten: unsere Komfortzone. Viele „ruhen“ sich quasi ihr ganzes Leben hier aus und kommen so nicht weiter, entwickeln sich nicht. Frust und Leere sind oft die Folge und Fragen, wie „das kann doch nicht etwa alles gewesen sein?“ tauchen oft auf.

Es sind oft Eigenschaften und Ereignisse aus der frühen Kindheit oder einem früheren Leben, unerlöste Erfahrungen, „Schatten“, die uns zurückhalten und uns stagnieren lassen. Diese Eigenschaften und Verhaltensweisen hatten ihre Berechtigung früher, bringen uns aber heute nicht mehr wirklich weiter.

Dazu brauchts die nördlichen Mondknoten, die uns die Richtung zeigen, in die wir uns entwickeln dürfen. Das ist oft erst einmal neu, das Gegenteil von dem, was wir uns gewohnt sind und damit oft anstrengend und mühsam. Der Weg lohnt sich aber immer. Die neuen Erfahrungen führen zu Wachstum und Entwicklung und zu einem tiefen inneren Frieden.

Das Ziel ist aber die beiden Mondknoten (nördliche und südliche) in seinem Leben zu integrieren und in Frieden damit zu kommen. Wie so oft darf eine gesunde Balance gefunden werden, zwischen dem, was man mitbringt und Neuem, was einem vorwärts und weiter bringt im Leben.

 

 

 

In Zeiten der Sonnen – und Mondfinsternissen

Vollmond in Löwe / Totale Mondfinsternis / Blutmond / 21. Januar 2019

Er betrifft uns alle – alle woanders – hier eine Liste für alle Sternzeichen, wo er dich besonders betrifft:

WIDDER: kreativer Ausdruck, Romanzen und Flirt, Vergnügen

STIER: Selbstliebe, Familie, Heim, Sicherheit

ZWILLINGE: Kommunikation, Neugierde, Lernen

KREBS: Selbstwert, Werte, Finanzen, Talente und Gaben

LÖWE: Physische Präsenz, Charisma, Ausstrahlung

JUNGFRAU: Träume, Vorstellung, Spiritualität, Selbstreflexion

WAAGE: Freunde, Networking, Gleichgesinnte

SKORPION: Ehrgeiz, Karriere, Status, Führungsqualitäten

SCHÜTZE: Weisheit, Spiritualität, Reisen und Forschen

STEINBOCK: Vertrauen, Sexualität, Transformation

WASSERMANN: Partnerschaft, Gemeinschaft, Zusammenarbeit

FISCHE:  Gesundheit, Heilung, Arbeit, Dienst am Nächsten

 

Nach: Christina Caudill